Wenn jeder sein Talent frei anbieten würde, ohne die Erwartung von Gegenleistung, wäre die Welt eine Bessere. Deshalb habe ich bis vor Kurzem auch meine Leistung als Zeremonienleiter und Redner frei angeboten, mit dem Zusatz, dass ich mich über jede noch so kleine Aufmerksamkeit freue.
Jetzt musste ich aber feststellen, dass ich mich doch nicht so sehr freue, wenn ich nur sehr wenig Geld oder einmal sogar nichts bekomme, obwohl groß und aufwändig gefeiert wurde und die Zeremonie wirklich für alle Beteiligten großartig war. Ich war schon drauf und dran, mir diese schlechten Gefühle zu ersparen, indem ich einen festen Betrag verlange. Alle rieten mir von Anfang an dazu, so könne es schließlich keine bösen Überraschungen geben und meine Arbeit würde entsprechend gewürdigt werden. Ich müsste einen akzeptablen Stundenlohn haben, zumal ich ja auch noch Ausgaben hätte und einen Beitrag für meine Familie leisten müsste und wollte. Aber ich habe es nun mal nicht mit Starrheit.
Deshalb werde ich Euch, ausgehend von Euren finanziellen Möglichkeiten und Aufwendungen für die Hochzeit, während unseres ersten Kennenlernens ein individuelles Angebot unterbreiten. Keine Bange, es wird nicht daran scheitern, wenn Ihr über nicht so viel Budget verfügt, wenn Ihr aber beispielsweise 500 Euro für eine Hochzeitstorte ausgeben solltet, könnte mein Honorar schon in einem ähnlichen Bereich liegen.




