Mittlerweile kann  ich in Sachen Hochzeitserfahrungen aus dem Vollen schöpfen. Dankenswerterweise werde ich von einigen Paaren auf Ihr Fest eingeladen, was ich mit kräftig Feierlust zurückgebe. Auf diesem Wege lerne ich DJ´s, Bands, Cateringbetriebe, Fotografen usw. kennen. Wenn Ihr also beispielsweise eine Empfehlung für einen ausgezeichneten DJ in Eurer Region haben möchtet, könnt Ihr Euch gerne an mich wenden. Denn der DJ hat einen ganz wesentlichen Anteil für eine gelungene und kann noch einen wesentlicheren für eine misslungene Feier haben.

Neulich war ich auf der Hochzeit einer Freundin. Dort wurde deutlich, welchen Fehler man keinesfalls bei der Wahl des DJs machen darf. Es darf niemand sein, der seinen Geschmack in den Mittelpunkt seiner Musikauswahl stellt. Das kann tatsächlich ein Partykiller sein. Ich habe ja Verständnis, wenn man nicht Andrea Berg oder Wolle Petry spielen möchte, aber wenn es gewünscht wird, hat der DJ als Dienstleister dem Wunsch bitteschön Folge zu leisten. Bei der Hochzeit meiner Freundin befanden sich für die beiden DJs schon Stücke wie Song 2 von Blur, die Black Eyes Peas oder Lady Gaga unterhalb der akzeptierten Schmerzgrenze. Wäre ja auch o.k., wenn es so gewesen wäre, dass ihre etwas öde Black-Music gezündet hätte. Hat sie aber nicht! Doch Plattenaufleger, die Verfechter ihres Geschmackes sind, können im Gegensatz zu wahren Hochzeitsmusikdienstleitern nicht aus ihrer Haut und ihre Strategie ändern. Also, vorher genau absprechen, was gewünscht wird. Ich würde empfehlen, sich vorher genau mit den DJs zu unterhalten, um klarzumachen, welche Art für Musik auf der Hochzeit gespielt werden soll. Wenn der gemietete Raum einen Stammaufleger hat, sollte unbedingt geklärt werden, dass er sich einfach aufs Auflegen beschränkt. Bei einem von mir betreuten Paar hat der DJ nämlich vor und nach jedem Song peinliche Dorfdissen-Sprüche gerissen, was ja mal ganz ulkig sein kann, aber bitteschön nicht penetrant über den ganzen Abend.

Auf der sicheren Seite seid Ihr, wenn Ihr Eure Gäste bittet, drei Stücke aufzuschreiben, die sie gerne hören und zu denen sie gerne tanzen möchten. So ist die Sause garantiert!